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Einführung in Datenbanken

SQL SELF
Level 1 , Lektion 0
Verfügbar

Hey Leute! Heute starten wir einen richtig coolen Kurs zu SQL.

Der Kurs ist für Leute gedacht (bist du sicher kein Roboter?), die noch gar keine Ahnung von SQL haben, das aber unbedingt ändern wollen🧠. Du fängst bei Null an und landest am Ende bei Stored Procedures, verschachtelten Transaktionen, Triggern und automatisierter Berichtserstellung.

Im Kurs warten hunderte Praxisaufgaben auf dich, die dir helfen, die Brücke zwischen Theorie und echter SQL-Anwendung zu schlagen. Und am Ende gibt’s ein großes Finalprojekt mit 100+ Tabellen😅.

Unser Ziel — dir so viel SQL-Skills zu geben, dass du jede Datenaufgabe locker meisterst. Nach dem Kurs ist SQL für dich ein intuitives Tool. Du musst nicht mehr lange über Queries, Datenbankdesign oder komplexe Analysen nachdenken — das läuft dann alles easy und schnell.

Wie wir den Stoff vermitteln

Im Kurs werden manche Themen erstmal nur kurz angerissen und dann in eigenen Vorlesungen ausführlich behandelt. Zum Beispiel kann man bei der relationalen Datenmodell-Einführung nicht umhin, Beziehungen zwischen Tabellen zu erwähnen. Genauso zeigen wir am Anfang ganz simple Datenbankschemata oder Beispiele, ohne dich gleich mit Details zu erschlagen.

Das ist wichtig, damit du Schritt für Schritt reinkommst — oft muss man für ein Thema erstmal ein Grundverständnis für andere schaffen. Also keine Sorge, alle Lücken füllen wir im Laufe des Kurses auf.

Kursstruktur

Der Kurs ist in Levels aufgebaut, jedes Level hat mehrere Vorlesungen. In den Vorlesungen gibt’s Theorie, Praxisaufgaben und Tests zum Festigen.

In den ersten Levels kannst du alles direkt auf der Website lösen — keine Extra-Programme nötig. Nach ein paar Levels installieren wir dann gemeinsam PostgreSQL, eine professionelle IDE und die nötigen Plugins. Alles Schritt für Schritt.

Warum PostgreSQL?

PostgreSQL ist eine moderne und mega-populäre Datenbank, mit der du jedes Projekt wuppen kannst. Sie wird von Banken, Startups, Shops, Game-Studios genutzt. Damit kannst du Instagram bauen oder ein Atomkraftwerk für Kaffeemaschinen steuern. Und falls du mal mehr willst, ist der Umstieg auf "schwerere" Systeme wie Microsoft SQL Server oder sogar Oracle DB (!) nach PostgreSQL ziemlich easy.

Wir machen alles am Beispiel von PostgreSQL 17. Und das empfehlen wir dir auch!

Das alles kommt noch — heute starten wir ganz von vorne...

Was sind eigentlich Datenbanken?

Stell dir vor, du speicherst alle deine wichtigen Daten — Passwörter, Einkaufslisten, Ex-Nummern und Lieblingsrezepte — in einer riesigen Excel-Tabelle namens "leben.xlsx"📉. Jeden Tag wird die Tabelle größer, langsamer, geht kaputt, und irgendwann merkst du: Zeit erwachsen zu werden und die Daten in einem besseren Format zu speichern. Zeit für Datenbanken.

Datenbank — das ist nicht einfach nur eine Tabelle. Das ist wie Excel, aber Super-Excel: Sie kann schnell suchen, filtern, Daten aktualisieren. Sie hat keine Angst vor Millionen Zeilen, wird nicht langsam und sagt nie „Datei beschädigt“ 💔. Kurz: Das ist ein aufgemotzter Helfer, der nie vergisst, wo du die Nummer von der einen Person aus dem guten alten Vor-Corona-2019 gespeichert hast.

Wozu brauche ich das?

— fragst du dich. Und brauche ich das überhaupt? Ich nutze sowas doch gar nicht... Bist du sicher?

Alles auf deinem Handy wird in Datenbanken gespeichert. Fotos, Nachrichten, Mails und Notizen — ALLES steckt in Datenbanken. Und selbst wenn du schon längst in der Cloud bist, entspann dich nicht zu früh — jetzt liegen deine Daten halt in Cloud-Datenbanken😬. Das ganze Internet, alle Daten der Welt sind in Datenbanken. Und wenn du ITler bist, kannst du mit diesem Wissen richtig Geld machen 💰.

Kein Witz, das ist wirklich so! Schau mal:

  1. Online-Shops: Wenn du ein Produkt in den Warenkorb legst, speichert die Datenbank deine Auswahl und gibt sie später zur Bezahlung weiter.
  2. Soziale Netzwerke: Likes, Kommentare, Freunde — alles steckt in Datenbanken.
  3. Banksysteme: Datenbanken tracken den Kontostand, führen Transaktionen aus und liefern sofort Infos.

Das alles geht nur, weil Datenbanken Folgendes bieten:

  • Speicherung: Daten gehen nicht verloren wie ein ganzer Aktenordner.
  • Verwaltung: Daten sind organisiert, strukturiert und zugänglich.
  • Abruf: Du kannst gezielt und schnell Infos bekommen.

Grundelemente einer Datenbank

Eine Datenbank besteht aus ein paar Grundbausteinen, die du jetzt kennenlernst. An dieser Stelle vergleichen wir einfach — eine Datenbank ist wie Tabellen in Excel (nur viel besser!).

Tabellen

Stell dir eine Tabelle in Excel vor: Es gibt Zeilen und Spalten, alles ist ordentlich. Genauso funktioniert eine Tabelle in einer Datenbank. Die Tabelle ist die Hauptstruktur zum Speichern von Daten in der Datenbank.

Jede Tabelle:

  • Hat einen eigenen Namen (zum Beispiel students oder courses).
  • Besteht aus Zeilen und Spalten.

Zeilen

Zeilen — das sind die Einträge oder Objekte, die du speicherst. Eine Zeile ist ein Objekt/eine Entität, zum Beispiel Infos zu einem Studenten.

Beispiel für eine Zeile in einer Studentendatenbank:

id: 1, name: Alex, age: 20, group: A1

Spalten

Spalten — das sind die Eigenschaften oder Attribute eines Objekts. Man nennt sie auch Columns. Zum Beispiel:

  • id — eindeutige Nummer des Studenten.
  • name — sein Name.
  • age — Alter.
  • group — Name der Gruppe, in der er lernt.

So kannst du die Daten aufteilen und weißt immer genau, wo du was findest.

So sieht unsere Tabelle students aus:

Wie läuft das in der Praxis?

Für Excel-Tabellen gibt’s das Programm (Microsoft Excel selbst) und die Dokumente. Bei Datenbanken ist das ähnlich. Das Datenbankprogramm nennt man DBMS (Datenbank-Management-System), und die "Dokumente" sind einfach die Datenbanken.

Das DBMS ermöglicht dir:

  1. Neue Zeilen in Tabellen einzufügen (z.B. einen neuen Studenten).
  2. Daten in jeder Spalte zu ändern.
  3. Infos zu suchen, zum Beispiel: "Finde alle Studenten aus Gruppe A1".
  4. Zeilen zu löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Wie läuft die Arbeit mit Daten über das DBMS?

Du als User oder Entwickler arbeitest nicht direkt mit den Dateien, in denen die Daten liegen. Stattdessen formulierst du deine "Abfrage" – was du bekommen oder ändern willst – und gibst sie ans DBMS weiter. Meistens nutzt man dafür eine spezielle Abfragesprache, und die bekannteste ist SQL, die wir lernen werden. Das DBMS nimmt dein SQL-Query, "versteht" es, greift auf die Datenbank zu, macht die nötigen Aktionen und gibt dir das Ergebnis zurück.

Eine ganz simple Übersicht, wie das mit der Datenbank läuft:

  1. User erstellt eine Abfrage.
  2. Die Abfrage geht ans DBMS.
  3. Das DBMS greift auf die Datenbank zu.
  4. Die Datenbank gibt Infos ans DBMS zurück.
  5. Das DBMS verarbeitet die Daten gemäß der Abfrage.
  6. Das Ergebnis geht zurück an den User.

Warum braucht man Datenbanken?

Vielleicht denkst du jetzt: "Das ist doch nur eine bessere Version von Excel, warum so kompliziert?"

Hier ein paar Gründe, warum Datenbanken wichtig sind:

  1. Umgang mit riesigen Datenmengen. Stell dir vor, du musst Daten von Millionen Usern verwalten. Excel-Tabellen packen das nicht.
  2. Bequemer Zugriff auf Infos. Wenn die Abfrage lautet "Finde alle Studenten über 20 aus Gruppe A1", machen Datenbanken das in Millisekunden. In Excel — viel Spaß.
  3. Organisation und Datenintegrität. Datenbanken sorgen dafür, dass Infos organisiert und widerspruchsfrei bleiben.
  4. Mehrbenutzerzugriff. Du und dein Kollege könnt gleichzeitig mit derselben Datenbank arbeiten, ohne Stress. Die Struktur macht’s möglich.

Stell dir vor, du baust einen Online-Shop. Du musst Infos zu Produkten (Namen, Preise, Kategorien), zu deinen Kunden (Namen, Kontaktdaten) und natürlich zu Bestellungen (wer, was, wann gekauft hat) speichern. Wenn du alles in eine große Tabelle packst, wird die schnell unübersichtlich, Daten wiederholen sich und es wird schwer, etwas zu finden oder fehlerfrei zu aktualisieren.

Datenbanken bieten eine viel elegantere Lösung: Infos in logische Blöcke (Tabellen) aufteilen. Jede Tabelle speichert Daten zu einem bestimmten Objekttyp (z.B. nur Produkte oder nur User). Wichtig: Diese Tabellen kann man miteinander verknüpfen, um echte Beziehungen abzubilden, z.B. welcher User welches Produkt bestellt hat.

Warum solltest du das alles überhaupt lernen?

Wenn du irgendwie Backend schreibst oder mit Daten arbeitest — Datenbanken sind immer dabei.

Und für diese Leute ist das auf jeden Fall nützlich:

  • 💻 Webentwickler — um User, Posts, Warenkörbe und alles andere zu speichern.
  • 📊 Analysten — um die richtigen Zahlen rauszuziehen und Reports zu bauen.
  • 🛠️ Admins — damit die Datenbanken nicht lahm werden oder abstürzen.
  • 🧠 Programmierer — damit Apps nicht nur laufen, sondern auch smart und dynamisch sind.

Und ja — bei Bewerbungsgesprächen lieben sie Datenbanken. Fast immer wirst du gebeten, wenigstens ein SQL-Query zu schreiben oder zu erklären, was ein JOIN ist.

Also, wenn du weiterkommen willst — mach dich mit Datenbanken vertraut. Das ist eine von den Skills, die dich zu einem richtig selbstbewussten Entwickler machen.

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